FAQ-Bereich

Hier finden Sie eine Übersicht über die häufig gestellten Fragen zu unseren PIKO-Wechselrichtern. Über die Volltextsuche können Sie anhand von Schlagwörtern Ihre Suche eingrenzen. Oder Sie nutzen alternativ die Filtermöglichkeit, um Ihre Suche mit Hilfe von Kategorien einzugrenzen.

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Frage: Warum kann es zu Überspannungsschäden am Kommunikationsboard kommen obwohl PIKO Wechselrichter die Überspannungskategorie AC III nach IEC 60664-1 erfüllen?

Antwort: Grundsätzlich entsprechen die Wechselrichter der PIKO Serie in vollem Umfang den Anforderungen der gültigen Richtlinien und Normen, auf dessen Grundlage die daraus resultierenden, gerätespezifischen Prüfungen und Zertifizierungen sicher bestanden wurden.

Eine angegebene Überspannungskategorie bezieht sich immer auf ein komplettes elektrisches Gerät, somit eben auch auf das, in den PIKOs enthaltene Kommunikationsboard.
Die Kategorie AC III umfasst demnach alle Geräteschnittstellen die mit dem Niederspannungsnetz verbunden sind. Die Grundlagen und Anforderungen zur Prüfung einer bestimmten Überspannungskategorie ergeben sich aus der internationalen Norm IEC 60644-1  [„Isolationskoordination für Niederspannungsbetriebsmittel“], sowie der europäischen Norm DIN EN 62109-1  [„Sicherheit von Wechselrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen“]. Unter Anderem wird dabei mit einer Stoßspannung festgelegter Form und Polarität geprüft, welche unter festgelegten Bedingungen keinen Durchschlag an der Isolation / Basisisolation hervorruft. Bei einer Gerätenennspannung von 230/400Vac wird zur Kategorie AC III eine Spannung der Kurvenform 1,2/50µs mit einer Amplitude von 4kV an aktive Leiter (L und N) gegen Erde (PE) angelegt. Maßgeblich wird mit den vorbenannten Normen für Betriebsmittel das Stehvermögen seiner zugehörigen Isolation bewertet, nicht aber die Widerstandsfähigkeit von elektronischen Bauteilen / Halbleitern. Jene Spannungsfestigkeit eines Betriebsmittels, welche auch einzelne elektronische Bauteile / Halbleiter berücksichtigt, wird gemäß Norm ebenfalls sicher von den PIKOs eingehalten. Die in diesem Zusammenhang stehende Spannungsfestigkeit beträgt nach Norm 1000Vpk über die am PIKO  angelegte Netzspannung.

Frage: Kann das Kommunikationsboard durch eine Überspannung geschädigt worden sein obwohl kein anderes Netzwerkgerät z.B. der Router in Mitleidenschaft gezogen wurde?

Antwort: Schädigungen am Kommunikationsboard (KomB) durch Überspannungen sind nicht ausgeschlossen, da es durch den Anschluss von Signalleitungen eine galvanische Kopplung an das KomB gibt. Dabei können die Kommunikationsschnittstellen als Eintrittsweg dienen. Die Norm IEC 60644-1 bzw. Anforderungen an eine Spannungsfestigkeit nach Überspannungskategorie AC III gelten lediglich für die mit dem Niederspannungsnetz verbundenen Geräteschnittstellen, nicht aber für Daten- und Kommunikationsschnittstellen.

Router sind i.d.R. Schutzklasse II Geräte oder sie besitzen eine Spannungsversorgung mit Schutzkleinspannung, d.h. ohne Schutzleiteranschluss. Weiterhin sind deren LAN-Ports bzw. RJ45-Buchsen ohne Schirmung ausgeführt, so dass am Router selbst keine Potentialdifferenz/Überspannung gegenüber Erde entstehen kann. Demnach kann eine vorhandene Überspannung (Leiter gegen Erde/Schirm) auf dem Signalkabel nicht zu Schäden am Router führen. Das KomB hingegen besitzt aus Gründen der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und Gerätesicherheit geschirmte, geerdete RJ45-Buchsen, so dass hier, eine Beschädigung von elektronischen Bauteilen nicht ausgeschlossen ist.
Die Ursachen derartiger Beschädigungen sind in den Leistungen unserer Garantiebedingungen generell ausgeschlossen.
Für einen erweiterten Geräteschutz empfiehlt KOSTAL die zusätzliche Installation externer Überspannungsableiter, auch wenn zur betreffenden Anlage dazu keine normative, behördliche oder versicherungsrechtliche Forderung besteht.

Frage: Können PV-Module, die nicht in der PIKO Plan 2.0-Datenbank hinterlegt sind, hinzugefügt werden?

Antwort:

Die gewünschten PV-Module können manuell hinzufügen werden.
In der Software PIKO Plan 2.0 den Reiter "Extras" aufrufen: → PV Module → „neu“ hinzufügen.

Frage: Welche Batterietechnologie wird in dem PIKO BA System Pb eingesetzt?

Antwort: Die Batterietechnologie der Fa. Hoppecke basiert auf einer verschlossenen und wartungsfreien Blei-Gel-Batterie.

Frage: Können Batterien eines Drittanbieters an den PIKO BA angeschlossen werden?

Antwort: Das PIKO BA System ist ein optimal aufeinander abgestimmtes und zertifiziertes Gesamtsystem. Eine Freigabe für Batterien eines Drittanbieters ist nicht vorgesehen.

Frage: Kann ein PIKO BA zusammen mit einem anderen Energieerzeuger (z.B. Wechselrichter oder BHKW) in einer Anlage installiert werden?

Antwort: Es ist möglich weitere Energieerzeuger neben einem PIKO BA in einem Hausnetz zu betreiben. 
Detaillierte Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Speichersystem".

Frage: Was bedeutet der Ereigniscode 315?

Antwort: Sporadisches kurzzeitiges Auftreten:
Keine Maßnahmen erforderlich.


Gehäuftes und / oder dauerhaftes Auftreten:
Bitte kontaktieren Sie unseren technischen Support. Halten Sie hierfür bitte die Logdaten Ihres PIKO-Wechselrichters bereit.
Die Anleitung zum Auslesen der Logdaten finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Was bedeutet der Ereigniscode 293?

Antwort: Sporadisches kurzzeitiges Auftreten:
Keine Maßnahmen erforderlich.


Gehäuftes und / oder dauerhaftes Auftreten:
Bitte kontaktieren Sie unseren technischen Support. Halten Sie hierfür bitte die Logdaten Ihres PIKO-Wechselrichters bereit.
Die Anleitung zum Auslesen der Logdaten finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Was bedeutet der Ereigniscode 240?

Antwort: Sporadisches kurzzeitiges Auftreten:
Keine Maßnahmen erforderlich.

Gehäuftes und / oder dauerhaftes Auftreten:
Bitte kontaktieren Sie unseren technischen Support. Halten Sie hierfür bitte die Logdaten Ihres PIKO-Wechselrichters bereit.
Die Anleitung zum Auslesen der Logdaten finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Muss bei einem Displaydefekt der komplette PIKO-Wechselrichter getauscht werden?

Antwort:

Falls das Fehlverhalten ausschließlich das Display betrifft, der PIKO-Wechselrichter aber weiterhin fehlerfrei einspeist, reicht ein Tausch des Kommunikationsboards aus.

Frage: Wie ist die Vorgehensweise im Falle eines Austausches eines defekten PIKO-Wechselrichters?

Antwort:

Um einen PIKO-Wechselrichter austauschen zu lassen, füllen Sie bitte das Formular "Wechselrichter-Meldung" vollständig aus und senden es per E-Mail an: service-solar@kostal.com.

Das enstprechende Formular finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter "Service".

Frage: Gibt es eine Aufwandsentschädigung wenn ein PIKO-Wechselrichter bzw. ein Kommunikationsboard getauscht werden muss?

Antwort:

Im Garantiefall wird für den Austausch eines PIKO-Wechselrichters oder eines Kommunikationsboards aus Gründen der Kulanz, nach Einzelfallprüfung, eine Pauschale vergütet. Voraussetzung ist neben dem Vorliegen eines Garantiefalls, die zeitnahe Rücklieferung des defekten Gerätes.

Frage: Wie wird bei KOSTAL Solar Electric die Reklamation eines PIKO-Wechselrichters abgewickelt?

Antwort:

Alle Informationen zu den einzelnen Schritten des Austauschprozesses finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter "Service".

Frage: Vertreibt KOSTAL Solar Electric Rundsteuerempfänger als Zubehör?

Antwort:

KOSTAL Solar Electric vertreibt keine Rundsteuerempfänger. Diese können Sie direkt über Ihren Energieversorger beziehen.

Frage: Wie kann der Name / die Bezeichnung des PIKO-Wecheslrichters geändert werden?

Antwort:

Sie können den Namen / die Bezeichnung des PIKO-Wechselrichters auf der Einstellungsseite des Webservers ändern.
Bei PIKO-Wechselrichtern mit Kommunikationsboard II erfolgt dies direkt über das Display des Gerätes unter → Einstellungen → Grundeinstellungen

Frage: Ist das PIKO BA System inselbetriebsfähig?

Antwort: Das PIKO BA System inkl. Backup Unit ist inselbetriebsfähig.
Im Falle eines Netzausfalles schaltet der PIKO BA automatisch in den Inselbetrieb um.

Frage: In welchem Zeitraum nach Kaufdatum kann eine Garantieverlängerung erworben werden?

Antwort:

Eine Garantieverlängerung kann innerhalb der ersten 2 Jahre nach Erwerb (Kaufdatum) des PIKO-Wechselrichters erworben werden. Bitte wenden Sie sich dazu an unsere Zentrale unter 0761/47744-100 oder senden eine Email an Admin-Solar@KOSTAL.com

Antwort:

Alle Informationen zu unseren Schulungen finden Sie auf unserer Homepage im Bereich "Wissensoffensive".

Frage: Wo können Produkte der KOSTAL Solar Electric bezogen werden?

Antwort:

Produkte der KOSTAL Solar Electric können über unsere Großhandelspartner bezogen werden. Eine aktuelle Liste der Großhandelspartner können Sie unter sales-solar@kostal.com anfordern.

Frage: In welchen Ländern können die PIKO-Wechselrichter eingesetzt werden?

Antwort:

PIKO-Wechselrichter können in fast allen europäischen Ländern eingesetzt werden. 
Die aktuellen Produktzertifikate finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter  "Zertifikate".

Frage: Wie hoch ist der Preis für eine Garantieverlängerung?

Antwort:

Die Preise und den Antrag für eine Garantieverlängerung der verschiedenen PIKO-Wechselrichter finden Sie im Downloadbereich der Homepage unter "Service".

Frage: Welche Bilderrahmen sind mit dem PIKO Data Communicator kompatibel?

Antwort:

Eine aktuelle Liste mit einer Auswahl kompatibler Bilderrahmen finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter "Monitoring".

Frage: Gibt es eine Unterstützung für die Auslegung einer PV-Anlage?

Antwort:

Mit Hilfe des Auslegungstools PIKO Plan 2.0 kann der Fachhandwerker die optimale Auslegung einer PV-Anlage vornehmen.
Das Auslegungstool PIKO Plan 2.0 finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Welche Version von PARAKO ist für die Parametrierung des PIKO BA notwendig?

Antwort:

Bitte verwenden Sie immer die aktuellste Version der Parametrierungssoftware PARAKO.
Sie können diese unter dem mit der Registrierungsmitteilung zur Verfügung gestellten Link herunter laden.

Frage: Sind die Kommunikationsprotokolle für die RJ45- und RS485-Schnittstelle des PIKO BA verfügbar?

Antwort: Das verwendete Kommunikationsprotokoll ist CANopen. Dieses ist im Anhang A4 der Herstellererklärung zum KfW-Förderprogramm angegeben. Sie finden diese im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Speichersystem".

Frage: Kann man an den S0-Ausgang einen oder mehrere Verbraucher anschließen?

Antwort: Schließen Sie keine Verbraucher direkt am Schaltausgang an!
Zwischen dem S0-Ausgang des PIKO-Wechselrichters und dem Verbraucher muss ein externes Relais installiert werden. Der Schaltausgang (S0/AL-OUT) hat die Funktion eines potenzialfreien Schließers. Geschlossen wird, wenn die eingestellten Bedingungen erfüllt sind (Eigenverbrauchsfunktion 1 oder 2).

Frage: Können die DC-Eingänge des PIKO-Wechselrichters asymmetrisch belegt werden?

Antwort:

Grundsätzlich können die DC-Eingänge des PIKO-Wechselrichters asymmetrisch belegt werden.
Eine optimale PIKO-Wechselrichterbelegung kann mit Hilfe unseres kostenlosen Konfigurationsprogramms PIKO Plan 2.0 erzielt werden.

Die aktuelle Version finden Sie im Downloadbereich der Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Können Ertragsdaten und / oder Laufzeitdaten der PIKO-Wechselrichter zurückgesetzt werden?

Antwort:

Ein Zurücksetzen der Ertragsdaten und / oder der Laufzeitdaten ist bei den PIKO-Wechselrichtern nicht möglich, da es sich hierbei um eine Datenmanipulation handeln würde.

Frage: Was ist zu tun wenn der PIKO-Wechselrichter im Netzwerk nicht erreichbar ist?

Antwort: Bitte überprüfen Sie die Funktionalität des PIKO-Wechselrichters und die entsprechende Anbindung an das Netzwerk am Aufstellort. Stellen Sie bitte außerdem sicher, dass die hinterlegte IP-Adresse des PIKO-Wechselrichters der aktuellen IP-Adresse entspricht.
Ist die Funktionalität der Datenkommunikation permanent gewährleistet (Sleep-Mode / Power-Safe-Mode des Routers deaktiviert) und der PIKO-Wechselrichter ist weiterhin nicht erreichbar, so kann über die AC-Sicherungen des PIKO-Wechselrichters ein Neustart durchgeführt und die Kommunikationsschnittstelle zurückgesetzt werden.

Frage: Kann der PIKO-Wechselrichter per WLAN / DLAN in ein Netzwerk eingebunden werden?

Antwort:

Mit einem handelsüblichen WLAN / DLAN Accesspoint kann der PIKO-Wechselrichter (RJ45 Schnittstelle) in ein vorhandenes Funknetz eingebunden werden.

Frage: Wie können die Ertragsdaten der Photovoltaikanlage visualisiert werden?

Antwort: KOSTAL Solar Electric bietet hierzu verschiedene kostenlose Monitoringmöglichkeiten an. Detaillierte Informationen finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter "Monitoring".

Frage: Welche maximalen Strom- und Spannungswerte sind am S0-Ein-/Ausgang zulässig?

Antwort: Der S0-Ein-/Ausgang darf mit maximal 100 mA / 250 V (AC oder DC) belastet werden.

Detaillierte Beschreibungen bzgl. der Verwendbarkeit des S0-Ein-/Ausgangs können der Bedienungsanleitung entnommen werden. 

Die aktuelle Bedienungsanleitung für die jeweiligen PIKO-Wechselrichter finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Kann ein PIKO-Wechselrichter den Eigenverbrauch erfassen?

Antwort:

Dreiphasige PIKO-Wechselrichter (> FW 5.00), die über ein PIKO BA Sensor Interface verfügen, können den Eigenverbrauch erfassen.

Frage: Ist es notwendig, alle DC-Eingänge der PIKO-Wechselrichter zu belegen?

Antwort: Dies ist abhängig von der spezifischen Anlagenkonfiguration. Grundsätzlich müssen nicht alle DC-Eingänge belegt werden.
Eine optimale PIKO-Wechselrichterbelegung kann mit Hilfe unseres kostenlosen Konfigurationsprogramms PIKO Plan 2.0 erzielt werden.
Die aktuelle Version finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Antwort: PIKO-Wechselrichter sind trafolose Geräte und haben somit keine galvanische Trennung zwischen der DC- und der AC- Seite.

Frage: Welche Hardware wird für die Direktanbindung eines PCs / Laptops an einen PIKO-Wechselrichter benötigt?

Antwort: Kommunikationsboard I:
Mit einem Crossovernetzwerkkabel ist eine Verbindung zum PIKO-Wechselrichter möglich. 


Kommunikationsboard II:
Mit einem Crossovernetzwerkkabel oder einem Netzwerkkabel Typ Cat 6 ist eine Verbindung zum PIKO-Wechselrichter möglich.

Frage: Warum ist nach einem Routertausch der Zugriff auf den PIKO-Wechselrichter nicht mehr möglich?

Antwort: Der PIKO-Wechselrichter muss über die AC-Sicherungen neu gestartet werden. 
Die aktuelle IP-Adresse kann direkt am Display abgelesen werden. Mit dieser ist der Zugriff auf den PIKO-Wechselrichter wieder gewährleistet. Voraussetzung dafür ist, dass die Einstellung  "automatische IP-Adresse" am PIKO-Wechselrichter voreingestellt ist.

Frage: Wie lauten die werksseitigen Zugangsdaten für den Webserver des PIKO-Wechselrichters?

Antwort: Die Werkseinstellungen lauten:

Benutzername: pvserver
Passwort: pvwr

Frage: Wie kann die IP-Adressvergabe des PIKO-Wechselrichters wieder auf "automatisch" gesetzt werden?

Antwort: Kommunikationsboard I:
Die Einstellung der IP-Adresse erfolgt über den Webserver. Dazu ist der PIKO-Wechselrichter direkt an den PC / Laptop anzuschließen. Um auf den Webserver zugreifen zu können, ist dem PC / Laptop eine IP-Adresse im Adressbereich des PIKO-Wechselrichters zuzuordnen, die über das Display abgelesen werden kann.  
In der Adresszeile des PC- / Laptop-Browsers ist die abgelesene IP-Adresse des PIKO-Wechselrichters einzugeben. Anschließend ist im Bereich → Einstellungen die IP-Adresse auf "automatisch" zu stellen. Nun kann keine Verbindung zum Webserver des PIKO-Wechselrichters aufgebaut werden, da dieser eine neue IP-Adresse zugewiesen bekommen hat. Die Einstellung des PC / Laptop muss wieder auf "automatisch" gestellt werden. 

Kommunikationsboard II:

Ändern der Einstellungen im Displaymenü des PIKO-Wechselrichters → Einstellungen → Kommunikation → Netzwerkeinstellungen 1 den Haken bei "Auto IP/DHCP“ erneut setzen.

Oder analog zu den oben aufgeführten Beschreibungen zu Kommunikationsboard I verfahren


Frage: Können mehrere PIKO-Wechselrichter durch einen Rundsteuerempfänger geregelt werden?

Antwort:

Die PIKO-Wechselrichter müssen entweder über RJ 45 oder RS485 vernetzt sein, damit der mit dem Rundsteuerempfänger verbundene PIKO-Wechselrichter die erhaltenen Informationen an die übrigen PIKO-Wechselrichter weitergeben kann.

Die Anleitung zur Konfiguration der PIKO-Wechselrichter und zum Anschluss eines Rundsteuerempfängers finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich unserer Homepage unter der Rubrik "PIKO-Wechselrichter".

Antwort: In allen PIKO-Wechselrichtern ist auf der DC-Seite eine allstromsensitive Fehlerstromüberwachungseinheit (RCMU-Typ B) gemäß EN62109-1 integriert.

Frage: Wie stark ist die maximale Geräuschentwicklung der PIKO-Wechselrichter?

Antwort: Detaillierte Informationen dazu sind den jeweiligen Datenblättern zu entnehmen.
Die aktuellen Datenblätter für die jeweiligen PIKO-Wechselrichter finden Sie im Downloadbereich der Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Wie hoch ist die minimale MPP-Spannung der PIKO-Wechselrichter?

Antwort: Detaillierte Informationen dazu sind den jeweiligen Datenblättern zu entnehmen.
Die aktuellen Datenblätter für die jeweiligen PIKO-Wechselrichter finden Sie im Downloadbereich der Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Wie hoch ist die minimale DC-Eingangsspannung der PIKO-Wechselrichter?

Antwort: Detaillierte Informationen dazu sind den jeweiligen Datenblättern zu entnehmen.
Die aktuellen Datenblätter für die jeweiligen PIKO-Wechselrichter finden Sie im Downloadbereich der Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Antwort: Das Leistungsverhältnis gibt das Verhältnis von installierter PV-Leistung zu maximaler AC-Leistung des PIKO-Wechselrichters an.

Frage: Ist der PIKO BA in unterschiedlichen Leistungsklassen verfügbar?

Antwort: Der PIKO BA ist flexibel in der Leistung  von 4 bis 11 kWp einsetzbar.

Frage: Können mit dem PIKO-Wechselrichter externe Verbraucher abhängig von der erzeugten Leistung angesteuert werden?

Antwort: Externe Verbraucher können mit Hilfe eines Lastrelais an den S0-Ein-/Ausgang angeschlossen werden und mit einer entsprechenden Konfiguration des Ausgangs und der Eigenverbrauchsfunktionen gezielt geschaltet werden. 

Detaillierte Beschreibungen bzgl. der Verwendbarkeit des S0-Ein-/Ausgangs können der Bedienungsanleitung entnommen werden. 

Die aktuelle Bedienungsanleitung für die jeweiligen PIKO-Wechselrichter finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Wie viele PIKO-Wechselrichter können an einem PIKO Data Communicator angezeigt werden?

Antwort:

Mit einem PIKO Data Communicator können bis zu 10 PIKO-Wechselrichter dargestellt werden.

Frage: Wo sind die aktuellen Zertifikate und Datenblätter für PIKO-Wechselrichter zu finden?

Antwort:

Die aktuellen Zertifikate und Datenblätter für die jeweiligen PIKO-Wechselrichter finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Welche Umgebungstemperaturen sind für die einwandfreie Funktion der PIKO-Wechselrichter zulässig?

Antwort: Detaillierte Informationen dazu sind den jeweiligen Datenblättern zu entnehmen.
Die aktuellen Datenblätter für die jeweiligen PIKO-Wechselrichter finden Sie im Downloadbereich der Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Sind Beschreibungen für den S0-Ein-/Ausgang verfügbar?

Antwort:

Detaillierte Beschreibungen bzgl. der Verwendbarkeit des S0-Ein-/Ausgangs können der Bedienungsanleitung entnommen werden.
Die aktuelle Bedienungsanleitung für die jeweiligen PIKO-Wechselrichter finden Sie im Downloadbereich der Homepage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Ist es möglich, an einen PIKO-Wechselrichter ein externes Display anzuschließen?

Antwort: Die S0-Schnittstelle kann als Schaltausgang genutzt werden und verhält sich wie ein Impulsausgang gemäß DIN EN 62053-31 mit einer Impulskonstante von 2.000 Impulsen pro Kilowattstunde. Mit einem geeigneten Empfangsgerät, zum Beispiel einem Energiezähler oder einem Display, kann der Energieertrag der Anlage erfasst und dargestellt werden.

Frage: Wie kann ich das Schattenmanagement aktivieren?

Antwort: Schattenmanagement PIKO 4.2 bis PIKO 20

Das Schattenmanagement steht für alle dreiphasigen PIKO String-Wechselrichter der neuen Generation, als Update im Bereich „Download“ zur Verfügung. Bei Geräten mit einer FW > 5.42 ist die Funktion bereits enthalten. Für ein Update zwischen FW 5.00 und 5.42, kann es aufgrund der umfangreichen Änderungen notwendig sein, dass bis zu vier Updates durchgeführt werden müssen.

Hinweis: In der Version FW 5.42 kann die Einstellung nur durch Installateure mit einem Servicecode vorgenommen werden.

Einrichtung des Schattenmanagement (FW 5.42)

  • Anmeldung im integrierten Webserver mit der Rolle „Installateur“ und dem Service/PARAKO Passwort (Beantragung über unsere Homepage - bitte pdf ausfüllen und als Anhang senden)
  • Anschließend im Bereich „Einstellungen“ => „Generatorkonfiguration“ das Schattenmanagement über ein Auswahlmenü selektieren.
  • Sobald das Schattenmanagement ausgewählt wurde, kann dieses für den jeweiligen (Teilverschatteten) String per Haken aktiviert werden.

Die Funktionsweise des Schattenmanagement ist über den Youtubekanal der KOSTAL Solar Electric einsehbar.

Eine weitere Möglichkeit der Einstellungen, die an dieser Stelle statt des Schattenmanagement vorgenommen werden können, ist die Auswahl der externen Modulsteuerung. Mit dieser Auswahl wird Anpassung des MPP-Tracking an die TIGO Optimizer der neusten Generation aktiviert.

Frage: Wie können die Logdaten des PIKO-Wechselrichters mit mobilen Endgeräten (z.B. Handy, Smartphone, Tablet) ausgelesen werden?

Antwort: Zum Auslesen der Logdaten mit Mobilen Endgeräten ist folgendes zu beachten:
Aufgrund der sich schnell ändernden Weiterentwicklungen im Bereich mobile Betriebssysteme, ist die folgende Beschreibung eine Momentaufnahme, die von dem Betriebssystem, dem verwendeten Mobilgerät und der jeweiligen Softwareversion abhängt. Bei Änderungen innerhalb der verwendeten Betriebssysteme kann ein Sicherstellen der Funktion nicht garantiert werden.

Betriebssystem iOS
Aufgrund der aktuellen Systemarchitektur des Betriebssystems ist ein Download nicht möglich.

Betriebssystem Android (z.B. 6.0.1) und Windows Mobile 10

Voraussetzung:

  • UI-Version ab 6.00 (Softwareversion des Wechselrichters)
  • Ist, dass sich der Wechselrichter und das Endgerät im selben Netzwerk befinden
  • Die Verwendung eines geeigneten Browser wie z.B. Google Chrome ist Voraussetzung. Ggf. müssen die Rechte zum Download von Dateien dem jeweiligen Browser gewährt werden.

Durchführung:
  • Geben Sie im Browser die IP-Adresse des Wechselrichters ein. Diese finden Sie z.B. im Displaymenü unter Einstellungen des Wechselrichters.
  • Für den Logdatendownload vom Wechselrichter-Webserver, müssen Sie sich mit Ihren Benutzerdaten einloggen.
  • Wählen Sie im Bereich „Statistik“ => den Punkt „Logdaten“ aus und speichern Sie die Daten.

Versand der Daten (z.B. an den Service oder als externe Datensicherung):
  • Falls Sie die Logdaten versenden wollen, beachten Sie die Anleitung Ihres Mailprogrammes.

Frage: Wie kann man die aktuellen Ländereinstellungen des PIKO-Wechselrichters einsehen?

Antwort: Kommunikationsboard I:
Die Ländereinstellungen können über die jeweilige Position der DIP-Schalter kontrolliert werden. Die landesspezifische Einstellung entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung gemäß Kapitel "Installation".
Kommunikationsboard II: 
Die Ländereinstellungen können über das Display eingesehen werden: Wählen Sie hierzu den dafür vorgesehnen Pfad: 
Menü: ->Einstellungen ->Geräteinformationen ->Ländereinstellungen auswählen.

Frage: Wie kann die Ländereinstellung der PIKO-Wechselrichter zurückgesetzt werden?

Antwort: Kommunikationsboard I
Die Ländereinstellungen können bei PIKO-Wechselrichtern mit Kommunikationsboard I über die DIP Schalter zurückgesetzt werden. 
ACHTUNG: Vor Öffnen des PIKO-Wechselrichters ist das Gerät vollständig spannungsfrei zu schalten. Diese Arbeiten dürfen ausschließlich von sachkundigen Elektrofachkräften durchgeführt werden! 
Dazu geht man wie folgt vor:
- Spannungsfreiheit sicherstellen (siehe oben)
- DIP-Schalter  nach unten stellen (Werkseinstellung)
- Spannungen zuschalten (siehe oben)
- Initialisierungsprozess des PIKO-Wechselrichters abwarten, bis im Display ! [i] ! angezeigt wird
- Spannungsfreiheit sicherstellen (siehe oben)
- DIP-Schalter in gewünschte Position des jeweiligen Landes einstellen; gemäß Kapitel "Installation"
- Spannungen zuschalten (siehe oben)
- Vollständige Initialisierung des PIKO-Wechselrichters durchführen

Kommunikationsboard II 
Die Ländereinstellungen können über das Display zurückgesetzt werden.
ACHTUNG: Diese Arbeiten dürfen ausschließlich von sachkundigen Elektrofachkräften durchgeführt werden! 
Wählen Sie hierzu den dafür vorgesehnen Pfad: 
Menü: ->Servicemenü ->Servicecode: Eingabe PARAKO Passwort ->Erweitertes Servicemenü -> Ländereinstellungen zurücksetzen "bestätigen" 
Automatischer Neustart des PIKO-Wechselrichters erfolgt. Im Display erscheint der Bildschirmschoner und der Gerätetyp
Dazu ist das Kapitel der Bedienungsanleitung "Erstinbetriebnahme" zu beachten.
Im Weiteren folgt man hierzu der im Display angezeigten Menüführung.

Frage: Wie kann der Gesamtertrag und die Betriebsstunden des PIKO-Wechselrichters zurückgesetzt werden?

Antwort: Der Gesamtertrag und die Betriebszeit des PIKO-Wechselrichters können nicht zurückgesetzt werden.

Frage: Wie wird ein Rundsteuerempfänger (z.B. FRE/RSE) an die PIKO-Wechselrichter angeschlossen? Muss der Wechselrichter dafür konfiguriert werden?

Antwort: Alle PIKO-Wechselrichter verfügen seit 2009 (Gesamtfirmwarestand 3.50) serienmäßig über eine integrierte Wirkleistungssteuerung zur Abregelung von Solaranlagen in unterschiedlichen Stufen (100/60/30/0%). 
Der Kauf einer zusätzlichen kostspieligen Wirkleistungsregelungseinheit , die die Rundsteuersignale des Netzbetreiber übersetzt, kann somit entfallen. Die analogen Eingänge des Kommunikationsboards I + II können zum Anschluss eines Rundsteuerempfängers zur Wirkleistungssteuerung genutzt werden. Diese Funktion darf nur über den Webserver des angeschlossenen Master-Wechselrichters aktiviert werden. Die weiteren PIKO-Wechselrichter müssen entweder über Ethernet oder RS485 vernetzt sein, damit der Master-Wechselrichter die erhaltenen Informationen an sie weitergeben kann.

Frage: Nur der Master-Wechselrichter reagiert auf eine Abregelung des EVU, jedoch die Slaves nicht. Was ist zu beachten?

Antwort: Die Wirkleistungsreduzierung darf nur über den Webserver des angeschlossenen Master-Wechselrichters aktiviert werden. Die weiteren PIKO-Wechselrichter müssen entweder über Ethernet oder RS485 vernetzt sein, damit der Master-Wechselrichter die erhaltenen Informationen an sie weitergeben kann.

Frage: Der PIKO-Wechselsichter zeigt im Display „![i]!“ und startet nicht.

Antwort: Es wurde keine Ländereinstellung über die DIP-Schalter ausgewählt.
Die Ländereinstellungen müssen bei PIKO-Wechselrichtern mit Kommunikationsboard I über die DIP Schalter eingestellt  werden.

ACHTUNG: Vor Öffnen des PIKO-Wechselrichters ist das Gerät vollständig spannungsfrei zu schalten. Diese Arbeiten dürfen ausschließlich von sachkundigen Elektrofachkräften durchgeführt werden! 
Dazu geht man wie folgt vor:
- Spannungsfreiheit sicherstellen (siehe oben)
- DIP-Schalter in gewünschte Position des jeweiligen Landes einstellen; gemäß Kapitel "Installation"
- Spannungen zuschalten (siehe oben)
- Vollständige Initialisierung des PIKO-Wechselrichters durchführen

Frage: Auf dem Wechselrichter-Display erscheint „Standby DC Power ?“

Antwort: Die Fehlermeldung „Standby DC Power ?“ weist auf fehlende DC-Spannung hin. Dies kann folgende Ursachen haben:
- Bei Erstinbetriebnahme kann es in Einzelfällen aufgrund niedriger Einstrahlungen zu einer verzögerten Aufschaltzeit kommen
- Die DC-Spannung ist zu niedrig (<180V) oder liegt nicht an (ggf. Kurzschluss möglich)
- Es liegt eine Verpolung der DC-Spannung vor (Polarität der Strings vertauscht)
- Der Neutralleiter ist nicht oder nicht richtig angeschlossen
- Der integrierte DC-Schalter schaltet die DC-Spannung nicht durch

Sollte keine dieser Ursachen zutreffend sein, wenden Sie sich bitte an die Service-Hotline der KOSTAL Solar Electric:
Telefon: 0761 47744-222

Frage: Wann werden die mitgelieferten Parallelbrücken gesetzt und was ist dabei zu beachten?

Antwort: Für PIKO-Wechselrichter vor Firmware 5.00 gilt:
Die Parallelbrücken dürfen nur eingesetzt werden, wenn die technischen Bedingungen für den Parallelbetrieb der beiden Strings erfüllt sind.  
Wenn Sie die Parallelbrücken gesetzt haben, um zwei Eingänge parallel zu betreiben, muss mit dem PSD-Tool die automatische Erkennung einer Parallelschaltung aktiviert werden. Das PSD-Tool finden Sie im Downloadbereich auf unserer Homepage.


Sollen die Eingänge und die MPP Tracker unabhängig von einander arbeiten, dürfen die Brücken nicht gesetzt werden. 


Für PIKO-Wechselrichter ab Firmware 5.00 gilt:
Die Parallelbrücken dürfen nur eingesetzt werden, wenn die technischen Bedingungen für den Parallelbetrieb der beiden Strings erfüllt sind.  Wenn Sie die Parallelbrücken gesetzt haben, um zwei Eingänge parallel zu betreiben, muss die Funktion im Display aktiviert werden:
Menü ->Einstellungen ->Hardwareeinstellungen ->Stringverschaltung ->Parallelverschaltung aktivieren

Frage: Wie wird ein externer Datenlogger (z.B. Solarlog) korrekt an den PIKO-Wechselrichter angeschlossen?

Antwort: An die PIKO-Stringwechselrichter können externe Datenlogger grundsätzlich über RS 485 oder Ethernet angeschlossen werden. Hierbei sind die herstellerspezifischen Kompatibilitäten sowie die technischen Angaben zu beachten.

Frage: Wo sind technische Daten und Hinweise, die zum Ausfüllen des EVU Inbetriebnahmeprotokolls behilflich sind, zu finden?

Antwort: Unterstützende Informationen finden Sie im Downloadbereich auf unserer Homepage.

Frage: Was bedeutet "Betriebsart AUS"?

Antwort: "Betriebsart Aus" ist der Nacht- oder auch Standbymodus des PIKO-Wechselrichters. Dieser Betriebszustand ist aktiv, wenn die Eingangsspannung auf der DC-Seite (Photovoltaik-Module) zu klein ist bzw. keine Spannung anliegt. Dann kann der PIKO-Wechselrichter nicht anfahren und in den Einspeisebetrieb übergehen.

ACHTUNG: Es liegt ggf. eine zu kleine Spannung für den Wechselrichterbetrieb an, die u.U. schnell ansteigen kann. Bitte beachten Sie die sicherheitsrelevanten Vorschriften.

Frage: Was bedeutet "Systemstörung 906 oder 907 oder 910"?

Antwort: Sporadisches kurzzeitiges Auftreten: keine Maßnahmen erforderlich 

Gehäuftes und /oder dauerhaftes Auftreten: bitte kontaktieren Sie den technischen Support der KOSTAL Solar Electric.

Antwort: Diese Portalmeldung deutet auf ein Datenübertragungsproblem hin. Bitte überprüfen Sie die Funktionalität des PIKO-Wechselrichters oder die entsprechende Anbindung Ihres Netzwerkes am Aufstellort. 
Bei GSM-Verbindungen überprüfen Sie die korrekte Empfangsbereitschaft. Wenn die Funktionalität der Datenkommunikation permanent gewährleistet ist (Sleep-Mode/Power-Safe-Mode des Routers deaktiviert) und die Meldung weiterhin erscheint, kann über die AC-Sicherungen des PIKO-Wechselrichters ein Neustart durchgeführt und die Kommunikationsschnittstelle des PIKO-Wechselrichters zurückgesetzt werden.

Antwort: Bei Anlagen mit mehr als drei PIKO-Wechselrichtern gibt es im PIKO Solar Portal die Möglichkeit, Geräte mit abweichenden Erträgen im Vergleich zu den anderen Geräten in der Anlage herauszustellen. 
Dazu wird für jeden PIKO-Wechselrichter der Tagesertrag relativ zur installierten Leistung, also der normierte Tagesertrag berechnet. Anschließend wird der durchschnittliche normierte Tagesertrag der Anlage durch Aufsummieren der normierten Erträge aller einzelnen PIKO-Wechselrichter und Division durch die Anzahl der Geräte gebildet. Weicht ein PIKO-Wechselrichter von den individuell eingestellten Werten ab, wird für diesen der genannte Ereigniscode erzeugt.

Antwort: Der Ereigniscode 10003 weißt auf eine durchgeführte "Leistungsreduzierung"  hin und tritt auf, wenn der PIKO-Wechselrichter über den angeschlossenen Rundsteuerempfänger abgeregelt wurde. Im PIKO Solar Portal können zusätzlich zu den Erträge und Leistungen mögliche Leistungsreduzierung dargestellt werden.

Antwort:

Bei dieser Meldung handelt es sich um ein netzseitiges Ereignis welches für den PIKO-Wechselrichter unbedenklich ist.

Sollten sich die auftretenden Ereignismeldungen häufen oder permanent anstehen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support der KOSTAL Solar Electric.

Antwort: Eine Ereignisliste mit den verschiedenen Codes finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich der Webseite

Frage: Wie können die Logdaten des PIKO-Wechselrichters ausgelesen werden?

Antwort:

Die Anleitung zum Auslesen der Logdaten finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich der Webseite.

Frage: Der PIKO-Wechselrichter erzeugt mehrfach hörbare Schaltgeräusche.

Antwort: Bei geringer Sonneneinstrahlung versucht der PIKO-Wechselrichter durch mehrfaches Aufschalten in den Einspeisemodus zu gelangen.
Hierdurch entstehen Schaltgeräusche, die keinerlei nachteiligen Einfluss auf die Lebensdauer und Funktionalität des PIKO-Wechselrichters haben.

Frage: Wie kann ich mich für ein PARAKO Passwort registrieren?

Antwort: Hierzu stellen wir im Downloadbereich eine entsprechendes Registrierungsformular zur Verfügung. Dies senden Sie uns bitte vollständig ausgefüllt zurück.
Dieses Formular finden Sie im Downloadbereich der Homepage.
Anschließend erhalten Sie von uns eine E-Mail mit dem Downloadlink zur Vollversion unserer Parametrisierungssoftware PARAKO und Ihrem persönlichen Passwort.

Frage: Lassen sich die Auf- und Abschaltbedingungen der PIKO-Wechselrichter parametrieren?

Antwort:

 

Über die PARAKO-Software können die Auf- und Abschaltbedingungen der PIKO-Wechselrichter parametriert werden.

Somit ist es möglich, die Parameter auf die Vorgaben der lokalen EVU´s umzustellen. Die Software PARAKO befindet sich im Downloadbereich der Website. Um PARAKO in vollem Umfang nutzen zu können, muss zuerst ein Passwort beantragt werden.

Antwort:

Mit Hilfe des PARAKO-Tools kann diese Einstellung aktiviert werden.

Frage: Wie kann die dynamische 70%-Regelung umgesetzt werden, um die Leistung über 70% als Eigenverbrauch nutzen zu können?

Antwort:

Um eine dynamische 70% Regelung umzusetzen, benötigen Sie einen PIKO BA Sensor (anschließbar an PIKO-Wechselrichter ab FW 5.0) oder einen externen Datenlogger.

Die Anleitung zur Einstellung der 70% Regelung finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich der Webseite.

Frage: In welchem Betriebszustand muss der PIKO-Wechselrichter während der Parametrierung sein?

Antwort: Der PIKO-Wechselrichter muss sowohl mit AC- als auch mit DC-Spannung versorgt sein, damit eine Parametrierung durchgeführt werden kann.

Frage: Wie kann der PIKO-Wechselrichter gemäß der 50,2Hz Regelung umgerüstet werden?

Antwort: Eine kostspielige Umrüstung der PIKO-Wechselrichter ist nicht notwendig. Hierzu bieten wir Ihnen ein entsprechendes Softwaretool an. 
Ab einem Firmwarestand von 03.90 ist keine Anpassung mehr erforderlich. 

Das Softwaretool zur 50,2 Hz Nachrüstung sowie ergänzende Informationen finden Sie im Downloadbereich unserer Webseite.

Frage: Welche Qualifikationen sind für die 50,2 Hz Umrüstung notwendig?

Antwort:

Eine spezielle Schulung oder Zertifizierung ist dank der einfachen Nachrüstung mittels Softwaretool nicht erforderlich. Sie müssen dazu lediglich eine Verbindung zwischen PC/Laptop und dem PIKO-Wechselrichter herstellen und das Tool ausführen.

Die Nachrüstung darf jedoch nur von einer Elektrofachkraft nach DIN VDE 1000-10 (VDE 1000-10):2009-01 durchgeführt werden.

Frage: Es kann keine Verbindung zwischen PC/Laptop und PIKO-Wechselrichter hergestellt werden.

Antwort: Bitte kontrollieren Sie die aktuelle IP- und Busadresse des PIKO-Wechselrichters. Diese finden Sie entweder auf der Einstellungsseite des Webservers oder Sie können diese auch direkt über das Menü des Wechselrichters am Display ablesen.

Antwort: Kommunikationsboard I:
Man findet die IP- und Busadresse, indem man den optischen Taster kurz aktiviert, bis man zum Menüpunkt "Einstellungen" kommt und den Sensor dann lange betätigen, um in das Untermenü zu springen. Dort können Sie sich wiederum durch kurzes Aktivieren des Sensors durch das Menü klicken und finden die Adressen.


Kommunikationsboard II:
Man findet die IP- und Busadresse direkt über das Menü des Displays unter ->Einstellungen ->Kommunikation.

Frage: Wie kann man die Daten der Anlage im PIKO Solar Portal ändern?

Antwort: Die Anlage muss aus der Anlagenliste ausgewählt werden. Man findet sie unter dem Reiter "Allgemein". Dort muss das Symbol "Klemmbrett" (Bearbeiten) ausgewählt werden. Dann kann man alle Daten der Anlage ändern.
Hierzu werden die entsprechenden Rechte benötigt

Frage: Was ist bei vergessenem Passwort für das PIKO Solar Portal zu tun? Wie kann das Passwort im PIKO Solar Portal zurückgesetzt werden?

Antwort: Sollte man das Passwort vergessen haben, kann auf der Loginseite des PIKO Solar Portals über den Button "Passwort vergessen?" ein neues Passwort beantragt werden

Frage: Warum sind im PIKO Solar Portal keine Ertragsdaten sichtbar?

Antwort: Bitte überprüfen Sie die Funktionalität des Wechselrichters oder die entsprechende Anbindung Ihres Netzwerkes am Aufstellort. Bei GSM-Verbindungen überprüfen Sie die korrekte Empfangsbereitschaft. Wenn die Funktionalität der Datenkommunikation permanent gewährleistet ist (Sleep-Mode/Power-Safe-Mode des Routers deaktiviert) und die Meldung weiterhin erscheint, kann über die AC-Sicherungen des PIKO-Wechselrichters ein Neustart durchgeführt und die Kommunikationsschnittstelle des Gerätes zurückgesetzt werden.

Frage: Kann der aktuelle Tagesertrag der PV-Anlage angezeigt werden?

Antwort: Standardmäßig wird der Tagesertrag des Vortages angezeigt. Zur Änderung der Ansicht ist im Bereich "Kalender" der aktuelle / gewünschte Tag auszuwählen.

Frage: Welche Einstellungen sind für die Portalanbindung notwendig?

Antwort: Der PIKO-Wechselrichter muss permanent in ein Netzwerk mit Internetzugang eingebunden und für den Datentransport konfiguriert sein. Die Anleitung zur Einbindung des PIKO-Wechselrichters finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich der Webseite.

Frage: Können Logdaten aus dem Webserver des PIKO-Wechselrichters in das PIKO Solar Portal importiert werden?

Antwort: Es ist nicht möglich, die heruntergeladenen Logdaten in das PIKO Solar Portal zu importieren.

Frage: Kann die eigene Anlage mit anderen Anlagen im PIKO Solar Portal verglichen werden?

Antwort: Im PIKO Solar Portal gibt es keine Vergleichsfunktion. Öffentlich Anlagen sind einsehbar und können zu Vergleichszwecken herangezogen werden. Eine Liste der öffentlichen Anlagen ist auf der Startseite des PIKO Solar Portals zu finden.

Frage: Wie kann ein Tauschgerät im PIKO Solar Portal eingecheckt werden, dass noch in einer anderen Anlage eingecheckt ist?

Antwort:

Bitte wenden Sie sich hierzu an den technischen Support der KOSTAL Solar Electric (Tel.: 0761-47744222). Hierzu halten Sie bitte Seriennummer und Artikelnummer bereit.

Alternativ können Sie auch die ausgefüllte Wechselrichtermeldung an service-solar@kostal.com mailen.

Frage: Was bedeutet im PIKO Solar Portal "die Seriennummer kann nicht verifiziert werden"?

Antwort:

Dies kann folgende Gründe haben:
- Der PIKO-Wechselrichter hat noch nie Daten an das PIKO Solar Portal gesendet
- Die Verarbeitung der erstmaligen Anmeldungsdaten im PIKO Solar Portal ist noch nicht abgeschlossen. Dies kann bis zu 20 Minuten in Anspruch nehmen. 

Eine Kurzanleitung zur Einbindung des PIKO-Wechselrichters finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich unserer Webseite

Frage: Warum kann keine Verbindung zwischen dem PIKO-Wechselrichter und dem PIKO Master Control v2 hergestellt werden?

Antwort:

Bitte achten Sie darauf, dass der PIKO-Wechselrichter und der PC/Laptop im gleichen Netzwerk eingebunden sind. Auch die in der Software hinterlegte IP-Adresse des PIKO-Wechselrichters muss mit der aktuellen IP-Adresse des Gerätes übereinstimmen.

Frage: Wo kann eine Bedienungsanleitung für PIKO Master Control v2 heruntergeladen werden?

Antwort: Eine Bedienungsanleitung ist im Downloadbereich der Homepage zu finden.

Antwort: Die aktuellste Version der Software ist im Downloadbereich der Homepage zu finden.

Frage: Wie können die Anlagendaten aus PIKO Master Control v2 gesichert und / oder importiert werden?

Antwort:

Folgende Schritte sind hierbei zu berücksichtigen:
- im Windows-Explorer ist der Ordner "Name der Anlage" zu kopieren
- dieser Ordner ist in dem gleichen Pfad auf dem gewünschten PC/Laptop abzulegen. 

Frage: Lässt sich die Downloadgeschwindigkeit der Logdaten beschleunigen?

Antwort: Mit dem Software-Tool „Inverter Link“ kann die Downloadgeschwindigkeit verbessert werden.

Frage: Was ist bei fehlender Aktivierungsmail nach Registrierung im PIKO Solar Portal zu tun?

Antwort:

Bitte prüfen Sie den Spamordner des Postfachs. Bei weiterhin fehlender Aktivierungsmail ist der technische Support zu kontaktieren.

Frage: Was bedeutet die Bezeichnung "Ist diese Anlage öffentlich?" im PIKO Solar Portal?

Antwort: Bei einer öffentlichen Anlage sind allgemeine Anlageninformationen sowie die Ertrags- und Leistungsdaten für jeden Portalnutzer einseh- , jedoch nicht änderbar.

Frage: Wie kann eine Anlage im PIKO Solar Portal gelöscht werden?

Antwort: Eine nicht mehr gewünschte Anlage kann über den Reiter "Allgemein" -> "Klemmbrett" -> "inaktiv" gesetzt werden.

Frage: Ist PIKO Master Control v2 mit Microsoft Windows 8 kompatibel?

Antwort: PIKO Master Control v2 ist mit Windows 8 kompatibel. Vor Verwendung der Software muss .NET-Framework in Version 2.0 bzw. 3.5 installiert werden.

Frage: Wie kann man das Passwort im PIKO Solar Portal ändern?

Antwort: Man kann das Passwort im Bereich "Administration" ändern.

Frage: Was bedeutet "checked out" und "checked in" im PIKO Solar Portal?

Antwort:

"Checked in" bedeutet, der PIKO-Wechselrichter ist aktuell in der Anlage aktiv und sendet Daten. "Checked out" bedeutet, der PIKO-Wechselrichter ist aktuell nicht in der Anlage aktiv und das PIKO Solar Portal verarbeitet keine weiteren Daten von diesem Gerät.

Frage: Wie werden aufgelaufene Ereignisse aus dem PIKO Solar Portal automatisch per E-Mail versandt?

Antwort: Im Bereich "Mitteilungseinstellungen" muss für den Empfänger der automatischen Benachrichtigung eine "Nutzerrolle" für die Anlage angelegt werden.

Frage: Können im PIKO Solar Portal Ertragsdaten rückwirkend visualisiert werden?

Antwort: Die Daten des PIKO-Wechselrichters können erst ab dem Zeitpunkt der Registrierung im PIKO Solar Portal dargestellt werden. Historische Daten können nicht nachträglich visualisiert werden.

Frage: Sind alle PIKO-Wechselrichter mit dem PIKO Solar Portal kompatibel?

Antwort: Ab einem SW / FW-Stand (siehe Typenschild) 03.00 können alle PIKO-Wechselrichter zur Überwachung in das PIKO Solar Portal eingebunden werden. Bis zu einem SW / FW-Stand 03.55 wird das Software-Tool „Portal-Link“ benötigt.

Frage: Beim Aufspielen eines Updates erscheint die Fehlermeldung: "Prüfsummenfehler". Was ist zu tun?

Antwort:

Die Fehlermeldung: „Prüfsummenfehler“ wird erzeugt, wenn es zu einem Problem während der Datenübertragung gekommen ist.

Abhilfe: DC und AC Reset durchführen (s.u.) und den Updatevorgang erneut starten.

  1. Drehen Sie den DC-Schalter am Wechselrichter auf OFF.
  2. Batterieschalter am Batteriesystem ausschalten, wenn Batterie vorhanden.
  3. AC-Leitungsschutzschalter ausschalten.
  4. Gesamte Spannungsversorgung gegen Wiedereinschalten sichern.
  5. Alle DC-Anschlüsse am Wechselrichter abziehen.
  6. Fünf Minuten warten, bis die Kondensatoren des Wechselrichters entladen sind. Gerät abkühlen lassen.
  7. Alle DC-Anschlüsse am Wechselrichter anschließen.
  8. Netzspannungen über den Leitungsschutzschalter zuschalten.
  9. Batterieschalter am Batteriesystem einschalten, wenn Batterie vorhanden.
DC-Schalter am Wechselrichter auf ON schalten.

Frage: Welche Schnittstellen besitzen die PIKO-Wechselrichter?

Antwort: Kommunikationsboard I:
RJ45, RJ11, RS485, S0, 4 x Analog-Eingänge
Kommunikationsboard II:
2xRJ45, RS485, S0, 4 x Analog-Eingänge

Kommunikationsboard II ab FW > 5.00:
2xRJ45, RS485, S0, 4 x Analog-Eingänge, PIKO BA Sensor Interface

Frage: Was bedeutet der Ereigniscode 241?

Antwort: Sporadisches kurzzeitiges Auftreten:
Keine Maßnahmen erforderlich.


Gehäuftes und / oder dauerhaftes Auftreten:
Bitte kontaktieren Sie unseren technischen Support. Halten Sie hierfür bitte die Logdaten Ihres PIKO-Wechselrichters bereit.
Die Anleitung zum Auslesen der Logdaten finden Sie in der Montage- und Bedienungsanleitung im Downloadbereich unserer Homapage unter "PIKO-Wechselrichter".

Frage: Kann bei KOSTAL die Schnittstellenbeschreibung der CAN-Open Schnittstelle erfragt werden?

Antwort: Der Standard der Schnittstelle zwischen BMS und EMS (bei PIKO BA Wechselrichtern) ist in Anhang 4 der KfW Herstellererklärung angegeben. Die Details dazu können auf der Website von CAN in Automation (CiA: www.can-cia.org/ ) nach einer Registrierung eingesehen werden. Weitere Informationen werden hierzu von KOSTAL nicht herausgegeben.

Frage: Wo ist der Firmware-/Softwarestand des PIKO-Wechselrichters ablesbar?

Antwort:

Der Firmware-/Softwarestand der Auslieferung ist an dem Typenschild ablesbar.

Über das das Display unter Einstellungen -> Geräteinformation kann immer der aktuelle Firmware- /Softwarestand abgefragt werden.

Frage: Bietet KOSTAL eine Visualisierungssoftware an, die mit Mac OS kompatibel ist?

Antwort: Es ist es möglich den PIKO-Wechselrichter in das kostenlose PIKO Solar Portal (www.piko-solar-portal.com) einzubinden und die entsprechenden Daten mit den im Markt üblichen Browsern zu visualisieren. Weitere Möglichkeiten zur Abfrage der Daten bietet der integrierte Webserver und die PIKO Solar App, die für die Betriebssysteme Android und iOS entwickelt werden. 
KOSTAL hat keine direkte Visualisierungssoftware für Mac OS oder Linux Produkte.

Frage: Stellt KOSTAL eine App für iOS, Android, Windows Phone, Windows RT & Blackberry OS zur Verfügung?

Antwort:

Die PIKO Solar App steht für Androidsysteme zur Verfügung.
Eine iOS Version soll im November 2014 verfügbar sein.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Daten der PIKO-Wechselrichter plattformunabhängig (z.B. vom iPhone / Android / Mac OS) über das kostenfreie PIKO Solar Portal abzurufen.

Antwort: PARAKO bedeutet Parametrierungssoftware KOSTAL
Hiermit können im Bereich des Netz- und Anlagenschutzes die anlagenspezifischen Parametern nach den Anforderungen der Netzbetreiber angepasst werden.
Des Weiteren können hiermit individuell geforderte Parameter der Leistungsbegrenzung und Blindleistungseinspeisung eingestellt werden.

Frage: Was bedeutet "Isolationsfehler 400" bzw. Ereigniscode 4450?

Antwort: Der Ereigniscode 400 bzw. 4450 weist auf einen Isolationfehler im Generatorfeld hin. Deshalb sollte zunächst sichergestellt werden, dass kein Isolationsfehler in der Anlage vorliegt. Dazu sollte der Isolationswiderstand der einzelnen Strings  gemessen werden. Bitte beachten Sie hierzu die allgemein anerkannten Richtlinien.

Frage: Woran ist erkennbar, ob ein Kommunikationsboard I oder II verbaut ist?

Antwort: Kommunikationsboard I:
1 Bedientaste

Kommunikationsboard II:
3 Bedientasten

Die PIKO-Wechselrichter der neuen Generation und die Batterie-Wechselrichter sind mit einem Kommunikationsboard II ausgestattet.  

Frage: Kann der Wechselrichter per Portweiterleitung und ggf. dynamisches DNS aus der Ferne abgefragt werden?

Antwort:

Sollte ein Zugriff über das Internet auf einen PIKO-Wechselrichter gewünscht sein, empfiehlt KOSTAL dazu unbedingt eine verschlüsselte Verbindung über ein VPN (Virtual Private Network) zu verwenden. Viele handelsübliche Router bieten bereits entsprechende Unterstützung für die Einrichtung eines VPN. Nähere Informationen zu den Themen VPN (Virtual Private Network), Portweiterleitung sowie die Einrichtung eines dynamischen DNS Dienstes finden Sie in der Regel in der Bedienungsanleitung ihres verwendeten Routers. Weitere generelle Sicherheitsempfehlungen erhalten Sie auch beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) [1].

Als Alternative sowie Ergänzung zum Einsatz eines VPN bietet KOSTAL das eigene PIKO Solar Portal an, welches PV-Anlagenbetreibern die Möglichkeit bietet, Leistungs- und Betriebsdaten der PV-Anlage sowie aller Wechselrichter zu sammeln und bequem über das Internet abzufragen. Die Verwendung des PIKO Solar Portal erfordert keinerlei Portweiterleitungen im Router, da sämtliche Kommunikation stets vom Wechselrichter ausgeht.

Um die generelle Sicherheit der PIKO-Wechselrichter zu erhöhen, empfiehlt KOSTAL außerdem, die bei Auslieferung verwendeten Standardpasswörter durch individuelle sichere Passwörter zu ersetzen. Tipps zur Auswahl sicherer Passwörter sind ebenfalls beim BSI verfügbar [2].

Bei Fragen zur Konfiguration Ihres PIKO-Wechselrichters, finden Sie weitere Informationen in der Bedienungsanleitung und in unserem Downloadbereich.

Für die Daten- und Netzwerksicherheit ist grundsätzlich der Betreiber selbst verantwortlich.

[1] Sicherheitstipps zum privaten LAN-Einsatz: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/EinrichtungWLAN-LAN/Sicherheitstipps/sicherheitstipps_node.html
[2] Passwörter: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/Passwoerter/passwoerter_node.html